Glasklar – CO2- und UV-Laser-Markierung auf Glas

Glas lässt sich am besten mit UV- oder CO2-Lasersystemen markieren. Dabei kann der Energieeintrag gering gehalten werden, um den Effekt des Microcracking zu minimieren.

Beide Markierverfahren erzeugen gut lesbare und widerstandsfähige Zeichen mittels Gravur bzw. Farbumschlag, die sich bei genauem Hinsehen optisch unterscheiden. Während der UV-Laser ebenmäßige fein gerasterte Flächen markiert, erscheint die Auflösung der CO2-Markierung in groberen Pixeln.

Im Produktionsprozess erweist sich der CO2-Laser als schneller. Mit dem hier verwendeten 30-Watt-CO2-Lasersystem konnte die abgebildete Markierung auf einem Schnapsglas für den FOBA-Musterkoffer in 46 Sekunden erstellt werden. Die gleiche Beschriftung dauerte mit dem V.0020-uv-System mit einem Energieeintrag von 2 Watt etwas mehr als zwei Minuten. In beiden Fällen ist die Fokuslage an die Form des Glases anzupassen.