Lasermarkierung auf Musikinstrumenten – hört sich gut an!

Musikinstrumente werden häufig mit Firmenlogos, Seriennummern oder anderen Informationen gekennzeichnet. Je nach Material kommen dabei unterschiedliche Lasersysteme zum Einsatz.
Schallstücke von Blasinstrumenten aus Messing, die poliert und hochreflexiv sind, erfordern zum Beispiel einen Laser mit großer Pulsspitzenleistung, um die hohe Absorptionsschwelle zu überwinden. Geeignet ist ein Vanadat-Laser, der eine maximale Pulsspitzenleistung von 60 kW aufbringt. Mit einer leichten Oberflächenbeschriftung, bei der das Material nur mattiert wird, entstehen dabei kontrastreiche Markierungen. Da die Instrumententeile öfter nachpoliert werden, können auch Gravurtiefen von mehreren hundertstel Millimetern erreicht werden, damit die Markierung langfristig lesbar bleibt.

Auch Faserlaser sind für die Markierung einiger Oberflächen geeignet und bewirken einen Farbumschlag oder eine Gravur. Bei Musikinstrumenten aus Holz, wie dem Korpus oder dem Halsstück einer Gitarre, arbeitet man aber meist mit einem CO2-Laser, sowohl bei unbeschichtetem als auch bei lackiertem Holz.

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