Schmelzgravur auf Kunststoff: einfache und effektive Markierung mit CO2-Laser

Die Schmelzgravur mit einem CO2-Laser ist bei der Beschriftung von Kunststoff eine mögliche Alternative zum Farbumschlagverfahren per Faser- oder UV-Laser. Gerade wenn es um schnelle Einlinien-Beschriftungen und unkomplizierte Markierungen geht, kann ein CO2-Lasersystem, in die Fertigungslinie integriert, eine schnelle und einfache Beschriftungslösung darstellen.

Durch Schmelzgravur entstehen fälschungssichere Zeichen auf Komponenten aus Hartkunststoff oder abdruckfähige Strukturen auf Stempelgummi. Auch Folien können durch Laserschmelzen schichtgenau abgetragen werden.

Wie filigran die Zeichen werden können, ist abhängig von den Materialeigenschaften des Kunststoffs und der gewählten Konfiguration des Lasers. Gebräuchlich ist ein CO2-Laser mit einer Leistung von 10 bis 60 Watt. Für zylinderförmige Bauteile kann mithilfe der Software FOBA MarkUS 2.12 auch eine Rotationsachse in die Markiereinheit integriert werden.