Anwendungsbeispiel Laserkennzeichnung von Dentalprodukten
Technisch anspruchsvoll, klein im Format, groß in der Wirkung: Für Hersteller wiederverwendbarer Dentalinstrumente wird die Direktbeschriftung Pflicht*; für viele Hersteller aller weiteren Produkte – von Implantaten bis hin zu kompletten Praxisausstattungen – ist die dauerhafte Laserkennzeichnung noch eine Kür, die neben Fertigungs-, Produkt- und Behandlungssicherheit vor allem wesentliche Wettbewerbsvorteile bietet.
Produkte und Anwendungen
Dentalprodukte werden aus verschiedensten Gründen mit unterschiedlichsten Inhalten gekennzeichnet. Für wiederverwendbare Instrumente, die autoklaviert bzw. nach der Nutzung wiederaufbereitet werden müssen, gilt die UDI-Kennzeichnungspflicht•. Hierzu zählen unter anderem Instrumente für die Endodontie oder Parodontologie, verschiedenste Küretten und Sinuslift-Instrumente, Implantatbohrer, Osteotome, Kondenser und andere. Diese Instrumente müssen außerdem mit einem permanenten CE-Code oder im Falle von Bohrern mit Tiefenmesslehren markiert werden.
Keine Kennzeichnungspflicht besteht hingegen für steril verpackte Dentalimplantate und -schrauben. Eine Direktbeschriftung mit Laser ist dennoch aus diversen Gründen ratsam, weshalb sich viele Hersteller schon heute dafür entscheiden. Markenlogos und CE-Zeichen sorgen für ein Plus an Fälschungssicherheit, lasermarkierte Tiefenmesslehren bieten Behandlungssicherheit und sicher maschinenlesbare 2D-Codes stellen uneingeschränkte Rückverfolgbarkeit über den gesamten Produktlebenszyklus sicher.
* Ab 2018 muss auf wiederverwendbaren Klasse-II-Produkten, die in den USA vertrieben werden, ein permanenter UDI-Code direkt aufgebracht sein. Für wiederverwendbare Klasse-I-Produkte ist die Direktmarkierung ab 2020 Pflicht. Europa zieht ab 2025 für Klasse-IIa/IIb-Produkte und ab 2027 für Klasse-I-Produkte im Rahmen der MDR nach.
Herausforderungen
Neben verschiedenen Regularien - wie etwa der UDI-Richtlinie - werden auch zunehmend
krankenhauslogistische Anforderungen relevant. Kliniken profitieren von standardisiert,
einheitlich und sicher ruckverfolgbar gekennzeichneten Dentalprodukten, weshalb Hersteller, die
diese bieten, klare Wettbewerbsvorteile genießen. Aber auch funktionelle Kennzeichnungen wie
Tiefenmesslehren oder optische Markierungen zu Zwecken des Marken- und Fälschungsschutzes
werden gefordert. Qualitätsstandards, Patientensicherheit und Rückverfolgbarkeit müssen
ebenso gewährleistet sein, wie eine effiziente, moglichst fehlerfreie und ausschussarme
Fertigung.
Darüber hinaus sind es neben den Materialien - von Titannitrit uber Edelstahl bis hin zu
titanoxidierten Oberflachen sowie einigen Kunststoff-Compounds -, vor allem auch die kleinen
Produkte selbst, die die Industrie vor immer neue Herausforderungen bei der Direktkennzeichnung
stellen. Kleinste Markierungen müssen auf oft minimaler Flache in höchster Auflosung
kontrastreich, biokompatibel und sicher rucklesbar aufgebracht werden. Im Falle
wiederaufzubereitender Instrumente müssen alle Markierungen den in der Regel zehn bis zwanzig
Autoklavierzyklen sicher standhalten.
Die Lösung
Sie möchten erfahren, wie es möglich ist, sehr kleine und dennoch kontrastreiche, gut lesbare, widerstandsfähige und langlebige Markierungen auf Dentalprodukten zu erstellen? Dann laden Sie sich hier die komplette Anwendungs-Fallstudie herunter.
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Application Case Study "Dental"
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