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Industrielle Produktkennzeichnung: Welches Markierverfahren ist das richtige?

Die Kennzeichnung von Produkten ist mehr als ein einfacher Arbeitsschritt. Dieser Fachartikel zeigt, warum sie als Teil des Gesamtprozesses verstanden werden muss und betrachtet verschiedene Markierverfahren vor diesem Hintergrund.

Die Wahl des Markierverfahrens beeinflusst weit mehr als die Lesbarkeit eines Codes. Sie wirkt sich auf Fertigungsabläufe, Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit und letztlich auf die Wirtschaftlichkeit der gesamten Produktion aus. Tinten- und etikettenbasierte Verfahren sind in vielen Anwendungen etabliert, stoßen aber an Grenzen, wenn dauerhafte Lesbarkeit, Prozessstabilität und regulatorische Anforderungen entscheidend sind.

Hier bietet die Laserbeschriftung Vorteile: Die Kennzeichnung wird direkt im Material erzeugt (anstatt eine zusätzliche Schicht aufzubringen) und ist damit unempfindlich gegenüber Reinigung, Abrieb oder Temperaturschwankungen. In Kombination mit einem durchgängigen Workflow aus automatischer Positionierung, Qualitätssicherung und Rücklesung entsteht ein stabiler, automatisierter Markierablauf.

Der Fachartikel zeigt, warum die Verfahrenswahl eine Prozessentscheidung ist. Darüber hinaus beleuchtet er, wann sich der Umstieg auf Lasertechnologie wirtschaftlich lohnt und wie Unternehmen den Wechsel strukturiert angehen können.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Kennzeichnung ist kein isolierter Arbeitsschritt, sondern integraler Bestandteil des Fertigungsprozesses.
  • Tinten- und etikettenbasierte Verfahren bleiben für viele Anwendungen sinnvoll, haben aber Grenzen bei Haltbarkeit und Prozessstabilität.
  • Laserbeschriftung in Kombination mit dem kamerabasierten FOBA-Workflow reduziert Ausschuss, manuelle Eingriffe und ungeplanten Stillstand.
  • Die Integration des Kamerasystems direkt in den Laserkopf sorgt für fehlerfreie, hochpräzise Markierung.
  • Vor einer Umstellung des Markierverfahrens empfehlen sich Applikationstests an Originalbauteilen unter realen Bedingungen.

Der komplette Fachartikel steht als Download zur Verfügung: