Produkte Automatisierung in der Laserbeschriftung

Die Automatisierung von Laserbeschriftungsprozessen spielt eine immer wichtigere Rolle in der industriellen Fertigung. Eine Automatisierung der Lasermarkierung kann helfen, steigende Kennzeichnungsanforderungen zu bewältigen und dabei Kosten zu sparen. Wir bieten Ihnen flexible technische Lösungen, die den industriellen Markierprozess effizienter machen. Die Umsetzung erfolgt individuell und richtet sich nach den jeweiligen Produktionsbedingungen und Anforderungen. 

Was ist automatisierte Laserbeschriftung?

Automatisierungsvorgänge im Zusammenhang mit der Lasermarkierung sind vielfältig und können ganz unterschiedliche (Teil-)Prozesse betreffen: von robotergestütztem Teilehandling und automatisierter Werkstückzuführung über Rotationsachsen und Drehtische bis hin zur kamera- und softwarebasierten Prozesskontrolle.

Unter einer Automatisierung der Laserbeschriftung versteht man also zum Beispiel die Be- und Entladung einer Markierstation von außen, Pick- und Place-Vorgänge innerhalb einer geschlossenen Markiereinheit, das Stapeln, Sortieren und auch das anschließende Verpacken oder Reinigen. Man unterscheidet außerdem halb- und vollautomatische Anlagen, je nach Grad der notwendigen menschlichen Interaktion.

Eine wichtige Rolle spielt, neben der Automatisierung des Teilehandlings, auch die Automatisierung des Markiervorgangs selbst, wie bei unserem kameragesteuerten Markierprozess HELP (Holistic Enhanced Laser Process).

Vorteile automatisierter Laserbeschriftungsprozesse

  • Erhöhte Produktivität
    Automatisierte Systeme können rund um die Uhr arbeiten, wodurch die Produktionskapazität steigt. Bereits die Automatisierung des Beschriftungsprozesses selbst, wie beim Lasermarkierprozess HELP (Holistic Enhanced Laser Process), bringt entscheidend mehr Effizienz und hilft den Durchsatz zu steigern. 
  • Prozessstabilität
    Automatisierte Laserbeschriftungslösungen ermöglichen eine gleichbleibend hohe Qualität der Markierungen, vor allem in Kombination mit dem laser-integrierten Kamerasystem IMP (Intelligente Markierpositionierung).
  • Mehr Effizienz
    Automatisierte Prozesse reduzieren Ausschuss und manuelle Eingriffe, so dass langfristig die Produktionskosten sinken. 

Lösungen für die automatisierte Laserbeschriftung

Voraussetzungen für die Automatisierung

Entscheidend für eine gelungene Implementierung ist die intelligente und an Ihren Bedarf angepasste Integration von Automatisierungslösung, Lasersystem und Software. Für das Zusammenspiel von Lasermarkiersystem und Roboter- bzw. Automatisierungsanlage ist eine technisch reibungslose Schnittstellenanbindung beider Systeme Voraussetzung. 

FOBA Lasermarkiersysteme beinhalten ausgereifte Schnittstellen, so dass sie sich reibungslos in Automatisierungsanlagen integrieren bzw. von Robotern oder anderen Systemen ansteuern lassen. Alle Elemente des Markierprozesses, also auch Kamera und Ausleuchtung, werden über dieselbe Software gesteuert, was nicht nur die Integration vereinfacht, sondern auch die Bedienung und Einrichtung benutzerfreundlich macht. 

Automatisierte Laserbeschriftung nach Ihrem Bedarf

Wir starten immer mit einer fundierten Beratung und Bedarfsanalyse. Je nach Anforderungen bieten wir Ihnen unterschiedliche Lösungen an.

Über unsere bestehenden Automatisierungsoptionen hinaus entwickeln wir je nach Bedarf weitere Lösungen in unserer eigenen technischen Abteilung oder empfehlen geeignete Partner mit dem entsprechenden Fachwissen. 

Durch die Kooperation mit Roboterherstellern und Automatisierungspartnern bieten wir größtmögliche Flexibilität und ermöglichen unseren Kunden verschiedene Arten der Automatisierung, wie zum Beispiel semi-automatisierte Be- und Entladungsprozesse.

Jetzt beraten lassen

 

  • Alle FOBA Laserbeschriftungslösungen bieten die Möglichkeit zur Automatisierung, sind durch ihre hohe Flexibilität einfach in bestehende Produktionsumgebungen integrierbar und verfügen über alle wichtigen Schnittstellen
  • Die Laserbeschriftungsgeräte M2000 und M3000 sind mit integrierter Rotationsachse oder Drehtisch erhältlich. 
  • Mit unserem kamera- und softwaregesteuerten Lasermarkierprozess bieten wir eine Lösung zur automatisierten Markierausrichtung sowie für Prozess- und optische Qualitätskontrollen. Der automatisierte Beschriftungsprozess bietet außergewöhnliche Zuverlässigkeit und Präzision, da das Kamerasystem direkt in den Lasermarkierkopf integriert ist.

Anwendungsbeispiele: Automatisierte Laserbeschriftung in der Praxis

Semi-automatisierte Be- und Entladung

Wie eine halbautomatische Markierlösung im Fall eines Markierdienstleisters, der Medizinprodukte im Auftrag laserbeschriftet, aussehen kann, zeigt FOBA in einer Case Study: Ein Industrieroboter entnimmt ein Tablett mit mehreren zu markierenden Teilen von einem Trägerwagen und platziert es in einer FOBA M2000-P Markierstation. Das geräumige Markierfeld sowie die kameragestützte Markierausrichtung ermöglichen die anschließende Markierung mehrerer Teile in einem Durchgang.

Andock-Module für die flexible Teilebearbeitung

Besonders flexible und vollautomatisierte Markierlösungen basieren auf einem Andock-Modul, das an die Markierarbeitsplätze der FOBA M-Serie (M2000 oder M3000) direkt angeschlossen wird. Die angedockte Automationszelle ist in Format und Optik den FOBA-Markierarbeitsplätzen angepasst und kann mit bis zu 20 Paletten bestückt werden, die über eine lineare Kinematik einzeln in die Markiereinheit eingezogen werden.

Sonderausstattungen: Rotationseinheit, motorisierte Achsen oder Drehteller

Nicht zu jeder Anforderung passt eine Roboterlösung, denn gerade bei kleinen Losgrößen, besonders filigranen oder in der Markierung anspruchsvollen Teilen ist der Mensch nicht ersetzbar. Aber auch ohne Robotik kann man einen Markierprozess entscheidend straffen, denn es gibt diverse Sonderausstattungen, die ein Markiersystem noch leistungsfähiger machen.

So kann eine Rotationseinheit die Markierung von zylindrischen Teilen stark vereinfachen, wie es bei der US-amerikanischen Firma Centex Machining mithilfe einer FOBA M3000 Markierstation gelungen ist.

Auch ein mit 2-Stationen-Drehteller und motorisierter Z-Achse ausgestattetes Laserbeschriftungsgerät kann eine Lösung sein, den Markierprozess schneller und bedienerfreundlicher zu machen. Dabei erfolgt die Beladung zwar manuell, aber mithilfe der verfahrbaren Achse kann beispielsweise auch ein komplexes Teil ohne manuelle Verlagerung an verschiedenen Positionen beschriftet werden.

Automatisierte Prozesssteuerung durch Kamera und Softwarefeatures

Mithilfe eines laser-integrierten Kamerasystems und intelligenter Software kann der Markierprozess selbst automatisiert werden. Die Integration der Kamera direkt in den Markierkopf gewährleistet eine verzerrungsfreie Abbildung, was die Voraussetzung für hoch-präzises Markieren durch das automatische Positionieren und Ausrichten der Markierinhalte ist. Gleichzeitig ermöglicht der kamera- und softwaregestützte Markierprozess HELP (Holistic Enhanced Laser Process) die automatisierte Prüfung aller Teile vor der Markierung, um fehlerhafte Markierungen zu verhindern, sowie das nachgelagerte Prüfen/Rücklesen der markierten Zeichen auf Qualität und Inhalt.

Diese Technologie wurde in einem gemeinsamen Projekt mit LTL Maschinenbau erfolgreich umgesetzt und praxisbewährt eingesetzt.

Bestimmte Softwarefunktionen wie MOSAIC, ein Teil der Markiersoftware FOBA MarkUS, sind dabei in der Lage, ein Produkt, das an beliebiger Stelle im Markierfeld liegt, passgenau zu markieren. Das spart nicht nur Zeit und Aufwand für die manuelle Ausrichtung des Produktes zum Laser, sondern auch die erheblichen Kosten für die Herstellung und Bestückung von Produkthalterungen (Aufnahmen).

Starke Partner für prozesssichere Automation

In Kooperation mit unseren erfahrenen Partnern können wir Sie bei verschiedensten Automatisierungslösungen für Ihre Laserkennzeichnungsprozesse unterstützen. Die reibungslose Zusammenarbeit mit unseren Partnern und höchste Kundenorientierung sind dabei die Basis unseres gemeinsamen Erfolgs und Garant für Ihre Prozesssicherheit. 

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“Wir haben einen Partner gesucht, der in diesem Bereich weitreichende Kompetenzen mitbringt und uns bei der Markierung sowie bei der Integration in die digitale Prozesskette unterstützen kann.”

Dr. Rinje Brandis, General Manager 
Additive Manufacturing and Industry 4.0 bei der DMG MORI Academy GmbH


FAQ

Kann ein FOBA-Lasermarkiersystem automatisiert werden – und welche Möglichkeiten gibt es?

Die Automatisierung von FOBA-Lasermarkiersystemen ist grundsätzlich möglich und wird bereits in vielfältiger Weise erfolgreich umgesetzt. Eine „Standardlösung“ gibt es dabei nicht – vielmehr richtet sich die Automatisierung nach den individuellen Anforderungen der jeweiligen Anwendung und Produktionsumgebung. Folgende Automatisierungstypen wurden bereits realisiert:

  • Tray Feeder-Systeme zur automatisierten Zuführung von Werkstücken
  • Spannvorrichtungen mit integrierter Drehmaschine in der FOBA M-Serie für präzise Positionierung und Rotation
  • Roboteranbindungen für das automatische Be- und Entladen der Laserstationen
  • Integration einzelner Laser in kundenspezifische Maschinenbau-Konstruktionen
  • Einbindung in laufende Produktionsstraßen, z. B. zur Inline-Markierung während des Fertigungsprozesses

FOBA-Lasermarkiersysteme können flexibel in unterschiedlichste Automatisierungskonzepte eingebunden werden – von teilautomatisierten Lösungen bis hin zu vollintegrierten Produktionssystemen.
 

Wie wird die Kommunikation zwischen FOBA-Lasermarkiersystemen, Kundendatenbanken und anderen Maschinen programmiert?

Die Kommunikation eines FOBA-Lasermarkiersystems mit anderen Maschinen und IT-Systemen wird individuell programmiert – je nach Anforderungen der Produktionsumgebung. Dabei setzen wir in den meisten Fällen auf eine TCP/IP-basierte Schnittstelle, die eine zuverlässige und flexible Anbindung an übergeordnete Systeme wie SPS-Steuerungen, ERP-Systeme oder Kundendatenbanken ermöglicht. Mit Hilfe der FOBA-Middleware lassen sich alle relevanten Markierparameter zentral steuern. Die Middleware fungiert als Schnittstelle zwischen dem Lasersystem und der Maschinensteuerung und ermöglicht eine einfache Integration – auch in komplexe Produktionslinien mit Achssystemen, Dreheinheiten oder automatisierten Zuführungen. Typische Kommunikationsszenarien sind:

  • Produktidentifikation auf Tablets: Über die Schnittstelle erhält die Anlage Information über Produktart und Position.
  • Datenbankanbindung: Produktdaten, Seriennummern oder Markierinhalte werden direkt aus einer Kundendatenbank übernommen.
  • Maschinenkommunikation: FOBA-Systeme können mit vorgelagerten oder nachgelagerten Maschinen kommunizieren, um z. B. Markierfreigaben zu erhalten oder Statusmeldungen weiterzugeben.

Wir passen unsere Systeme flexibel an Ihre Infrastruktur an – sei es durch direkte Anbindung an bestehende Steuerungen oder durch die Integration in übergeordnete IT-Systeme. So entsteht eine durchgängige, automatisierte Lösung, die sich nahtlos in Ihre Produktionsprozesse einfügt.

Können FOBA-Lasermarkiersysteme auch mit Lineartransporten oder Fördersystemen integriert werden?

Ja, FOBA-Lasermarkiersysteme lassen sich problemlos in Lineartransporte und Fördersysteme integrieren. Dafür bieten wir spezielle Maschinenkonfigurationen mit einer verlängerten und durchlaufenden X-Achse, die es ermöglicht, ein Förderband direkt durch die Markierstation zu führen. 

Diese Lösung eignet sich ideal für Inline-Anwendungen, bei denen Produkte kontinuierlich transportiert und während der Bewegung markiert werden. Die Systeme sind so konzipiert, dass sie sich flexibel an unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten und Produktgrößen anpassen lassen.

Dank der modularen Bauweise und der engen Zusammenarbeit mit Automatisierungspartnern können FOBA-Systeme sowohl in bestehende Produktionslinien als auch in neue Anlagenkonzepte integriert werden – inklusive Kommunikation mit Steuerungen, Datenbanken und anderen Maschinen über standardisierte Schnittstellen wie TCP/IP.

Ob Einzelstückbearbeitung oder Serienproduktion: Die Integration in Fördersysteme ermöglicht eine effiziente, automatisierte und präzise Markierung – ganz ohne manuelles Eingreifen.

Welche Größen und Gewichte können mit einem FOBA-Lasermarkiersystem verarbeitet werden?

FOBA-Lasermarkiersysteme sind für eine breite Palette an Produktgrößen und -gewichten ausgelegt. Standardmäßig können Werkstücke mit einem Gewicht von bis zu 30 kg problemlos verarbeitet werden. Für größere oder schwerere Teile bieten wir kundenspezifische Lösungen, die individuell auf Ihre Anforderungen abgestimmt werden. 

Auch in Bezug auf die Länge der Produkte sind FOBA-Systeme flexibel: Durch verlängerte und offene Achssysteme, insbesondere in der X-Achse, können auch lange oder durchlaufende Teile – etwa Profile, Rohre oder Bauteile auf Förderbändern – effizient markiert werden.

 Dank modularer Bauweise und zahlreicher Optionen zur Anpassung lassen sich FOBA-Systeme sowohl für kleine Präzisionsteile als auch für große, sperrige Komponenten konfigurieren. Unsere Experten entwickeln gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung – ob für Einzelteile, Serienproduktion oder Inline-Anwendungen.

Ist eine Roboteranbindung in der FOBA M-Serie möglich – und kann ein Roboter direkt in die Anlage integriert werden?

Ja, eine Roboteranbindung ist bei FOBA-Lasermarkiersystemen grundsätzlich möglich und wird häufig eingesetzt. Roboter übernehmen dabei Aufgaben wie das automatisierte Be- und Entladen oder das präzise Platzieren von Werkstücken innerhalb der Markierstation.

Eine direkte Integration eines Roboters in die Maschine selbst ist derzeit jedoch nicht vorgesehen. Stattdessen bietet FOBA eine automatisch gesteuerte Dreh-Spannvorrichtung, die innerhalb der M-Serie verbaut werden kann. Diese übernimmt die präzise Positionierung und Drehung der Werkstücke und ermöglicht so eine automatisierte Bearbeitung – ganz ohne externen Roboter im Innenraum der Maschine. 

Für komplexere Automatisierungsszenarien kann die M-Serie über standardisierte Schnittstellen (z. B. TCP/IP) mit externen Robotersystemen und weiteren Maschinen kommunizieren und so nahtlos in automatisierte Produktionsprozesse eingebunden werden.

Gibt es erfahrene Partner für die Automatisierung, falls ich mein FOBA-System später erweitern möchte?

Ja – FOBA arbeitet mit einem Netzwerk aus erfahrenen Automatisierungspartnern, die Sie auch nachträglich bei der Erweiterung Ihrer Markierlösung unterstützen können. Ganz gleich, ob es um Robotertechnik, Fördersysteme, Spannvorrichtungen oder die Integration in bestehende Produktionslinien geht: Unsere Partner verfügen über das nötige Know-how, um Ihre FOBA-Lasermarkiermaschine passgenau zu automatisieren.

 Auch wenn Sie zunächst mit einer manuellen Lösung starten, bleibt Ihr System zukunftssicher: Die Maschinen sind so konzipiert, dass sie sich flexibel erweitern und in automatisierte Prozesse einbinden lassen – inklusive Kommunikation mit ERP-Systemen, Datenbanken und anderen Maschinen.

 FOBA begleitet Sie dabei von der Planung bis zur Umsetzung – gemeinsam mit Partnern, die Ihre Anforderungen verstehen und technisch zuverlässig umsetzen.

Wie flexibel ist ein FOBA-Lasermarkiersystem beim Wechsel zwischen automatisierter Produktion und Einzelteilfertigung?

FOBA-Lasermarkiersysteme sind so konzipiert, dass sie flexibel zwischen automatisierter Serienproduktion und manueller Einzelteilfertigung umgeschaltet werden können – ganz ohne aufwendige Umbauten. 
Dank der modularen Maschinenarchitektur und intelligenten Softwarelösungen lässt sich der Betriebsmodus schnell anpassen. In automatisierten Prozessen übernehmen externe Systeme wie Roboter, Fördertechnik oder Spannvorrichtungen das Handling der Werkstücke. Für die Einzelteilfertigung kann die Bedienung manuell erfolgen – etwa durch direktes Einlegen und Positionieren des Werkstücks durch das Bedienpersonal. Die FOBA M-Serie bietet hierfür besonders gute Voraussetzungen:

  • Automatisierte Abläufe können über Schnittstellen gesteuert und bei Bedarf deaktiviert werden.
  • Manuelle Bedienung ist jederzeit möglich, z. B. für Musterteile, Kleinserien oder Sonderanfertigungen.
  • Die Software erkennt den Betriebsmodus und passt die Prozessführung entsprechend an.

 Diese Flexibilität macht FOBA-Systeme ideal für Unternehmen, die sowohl hohe Stückzahlen automatisiert fertigen als auch gelegentlich Einzelteile manuell bearbeiten möchten.

Kann ich mein FOBA-Lasermarkiersystem teil- oder vollautomatisieren – und worin liegt der Unterschied?

Ja, FOBA-Lasermarkiersysteme lassen sich sowohl teil- als auch vollautomatisieren, je nach Anforderungen und Produktionsumfeld. Der Unterschied liegt im Automatisierungsgrad und der menschlichen Interaktion im Prozess. 

Teilautomatisierung 
Bei der Teilautomatisierung werden einzelne Prozessschritte automatisiert, während andere manuell bleiben. Typische Beispiele sind:

  • Automatisiertes Be- und Entladen durch Roboter oder Tray-Feeder
  • Dreh-Spannvorrichtungen für eine automatische Positionierung
  • Kameraunterstützte Markierprozesse zur Qualitätskontrolle

Der Bediener bleibt aktiv im Prozess eingebunden, z. B. beim Einlegen der Werkstücke oder bei der Freigabe der Markierung. 

Vollautomatisierung
Die Vollautomatisierung umfasst den gesamten Ablauf – vom Teilehandling über die Markierung bis zur Qualitätsprüfung und Datenrückverfolgung. Hier übernimmt das System:

  • Werkstückerkennung und Positionierung
  • Kommunikation mit ERP/MES-Systemen
  • Dokumentation und Rückverfolgbarkeit (z. B. UDI, Seriennummern)
  • Durchgängige Prozesssteuerung ohne manuelle Eingriffe

FOBA bietet hierfür modulare Automatisierungslösungen, die sich flexibel an Ihre Infrastruktur und Produktionsziele anpassen lassen.
Ob teil- oder vollautomatisiert – FOBA-Systeme sind zukunftssicher und skalierbar. Sie können jederzeit erweitert oder angepasst werden, sodass auch ein späterer Umstieg von manueller oder teilautomatisierter Fertigung auf Vollautomatisierung problemlos möglich ist.

Kann ein FOBA-Lasermarkiersystem auch vollständig automatisiert in eine kundenspezifische Eigenkonstruktion integriert werden?

FOBA bietet die Möglichkeit, Lasermarkiersysteme vollständig automatisiert in kundenspezifische Eigenkonstruktionen zu integrieren – insbesondere über die hauseigene SAR-Abteilung (Special Application Request). 
Die SAR entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für besondere Anforderungen, z. B. bei speziellen Bauteilformaten, komplexen Produktionslinien oder individuellen Maschinenkonzepten. Dabei werden zum ausgewählten Laser im Sondergehäuse die passenden Laserquellen, Achssysteme, automatisierte Ladeeinheiten und Kommunikationsschnittstellen ausgewählt und konfiguriert – alles abgestimmt auf Ihre Produktionsumgebung.

Was sind die typischen Merkmale einer SAR-Lösung?

  • Integration in bestehende oder neue Fertigungsanlagen
  • Vollautomatisiertes Handling und Markieren („Marking on the fly“ oder stationär)
  • Modularer Aufbau für maximale Flexibilität
  • Anbindung an ERP/MES-Systeme und Datenbanke
  • Einsatz von FOBA Kamera- und Softwarelösungen zur Prozesskontrolle

Ob Sie mit einem Maschinenbauer zusammenarbeiten oder selbst eine Eigenkonstruktion planen – FOBA unterstützt Sie mit technischer Expertise, Projektbegleitung und einem erfahrenen Engineering-Team, das Ihre Anforderungen versteht und umsetzt.

Wer bestimmt die eingesetzte Software bei einer FOBA-Automatisierung – und wer hat die Hoheit über deren Steuerung?

Die eingesetzte Software bei FOBA-Lasermarkiersystemen wird in der Regel projektbezogen abgestimmt – je nach Automatisierungsgrad, Produktionsumgebung und Kundenanforderung. Die Softwarehoheit liegt dabei entweder bei FOBA oder beim Kunden bzw. dessen Systemintegrator – abhängig davon, wie die Integration erfolgt. FOBA bietet mit der MarkUS Software eine leistungsstarke Lösung zur Steuerung und Gestaltung von Markierprozessen. Sie unterstützt bis zu fünf Achsen, ist kompatibel mit FOBA-Vision-Systemen und ermöglicht eine präzise, rückverfolgbare Markierung. Für die Kommunikation mit externen Systemen stehen standardisierte Schnittstellen wie TCP/IP, PROFINET, PROFIBUS, EtherCAT und serielle Kommunikation zur Verfügung.

Zusätzlich sorgt die FOBA-Middleware für eine einfache Integration in bestehende IT- und Produktionssysteme. Sie erlaubt die zentrale Steuerung aller relevanten Markierparameter und kann sowohl von FOBA als auch vom Kunden administriert werden.

Wer die Hoheit über die Software hat, hängt also von diesen Faktoren ab:

  • FOBA-seitig, wenn die Maschine als Stand-alone oder mit FOBA-eigener Automatisierung betrieben wird.
  • Kundenseitig, wenn die Maschine in eine kundeneigene Steuerungs- oder ERP/MES-Umgebung eingebunden wird.

In jedem Fall bietet FOBA flexible Lösungen, die sich an Ihre Infrastruktur anpassen lassen – inklusive Benutzerrollen, Fernzugriff und Schnittstellen für eine reibungslose Kommunikation.

Ist die Sicherheit bei allen Automatisierungslösungen – auch mit Roboteranbindung – gewährleistet?

Die Sicherheit ist bei allen FOBA-Automatisierungslösungen – einschließlich Roboteranbindungen – vollumfänglich gewährleistet. FOBA legt großen Wert auf prozesssichere und normgerechte Integration, insbesondere bei komplexen Automatisierungsszenarien. 
Alle Systeme werden gemäß geltender Sicherheitsstandards (z. B. CE-Konformität) entwickelt und geprüft. Bei der Einbindung von Robotern oder Fördersystemen kommen modulare Sicherheitskonzepte zum Einsatz, die sowohl den Bedienerschutz als auch die Prozessstabilität sicherstellen. Wichtige Sicherheitsaspekte:

  • Schnittstellenkompatibilität mit PROFINET, TCP/IP und anderen Industriestandards ermöglicht eine zuverlässige Kommunikation und Steuerung.
  • Integrierte Bildverarbeitungssysteme prüfen jede Markierung direkt nach dem Laserprozess und sorgen für fehlerfreie Ergebnisse.
  • Modulare Anlagenarchitektur erlaubt die Anpassung von Schutzvorrichtungen, Lichtgittern und Sicherheitszonen je nach Automatisierungsgrad.
  • Dokumentation und Rückverfolgbarkeit (z. B. UDI, Seriennummern) sind vollständig automatisierbar und auditfähig.

FOBA unterstützt Sie bei der Planung und Umsetzung sicherer Automatisierungslösungen – von der Einzelkomponente bis zur vollintegrierten Produktionszelle. Auch bei nachträglichen Erweiterungen bleibt die Sicherheit stets im Fokus.

Können die digitalen Ein- und Ausgänge (I/Os) eines FOBA-Lasermarkiersystems offengelegt werden – z. B. zur individuellen Steuerung von Achsen oder externen Komponenten?

Grundsätzlich verfügen FOBA-Lasermarkiersysteme über digitale Ein- und Ausgänge (I/Os), die für die Kommunikation mit externen Komponenten wie Achsen, Sensoren oder Steuerungen genutzt werden können. Diese Schnittstellen ermöglichen eine individuelle Ansteuerung und sind technisch darauf ausgelegt, in komplexe Automatisierungslösungen eingebunden zu werden – etwa über TCP/IP, PROFINET oder andere Industriestandards. 

Allerdings gilt:
Die Offenlegung und Nutzung dieser I/Os ist nicht standardmäßig freigegeben. Unsere Lasermarkiersysteme sind in vielen Automatisierungsszenarien untergeordnete Einheiten, die über zentrale Steuerungen angesteuert werden. Um eine sichere und kontrollierte Systemarchitektur zu gewährleisten, müssen bestimmte Signale deaktiviert oder gezielt freigegeben werden.

Diese Freigabe erfolgt ausschließlich für zertifizierte Distributoren und Systempartner, die eigene Erweiterungen oder Integrationen entwickeln. In solchen Fällen unterstützt FOBA mit technischer Dokumentation, abgestimmten Schnittstellen und projektbezogener Beratung.

Kann durch eine Automatisierung die Taktzeit eines FOBA-Lasermarkiersystems verringert werden?

Durch die Automatisierung eines FOBA-Lasermarkiersystems lässt sich die Taktzeit deutlich verringern – also die Anzahl der bearbeiteten Teile pro Zeiteinheit. Automatisierte Prozesse ermöglichen eine durchgängige Bearbeitung ohne manuelle Eingriffe, wodurch Zykluszeiten verkürzt und der Durchsatz gesteigert werden können.

Was sind typische Automatisierungsschritte, die zur Taktzeitoptimierung beitragen?

  • Automatisiertes Teilehandling (z. B. Roboter, Tray-Feeder, Fördertechnik)
  • Integrierte Bildverarbeitung zur sofortigen Qualitätskontrolle
  • Softwaregestützte Prozesssteuerung mit minimalen Übergabezeiten
  • Kommunikation mit ERP/MES-Systemen zur schnellen Datenbereitstellung

Ein weiterer Vorteil: Durch die Automatisierung können manuelle Tätigkeiten reduziert oder ganz ersetzt werden. Das spart nicht nur Arbeitskraft, sondern erhöht auch die Prozesssicherheit und Wiederholgenauigkeit – besonders bei hohen Stückzahlen oder komplexen Markieranforderungen. 
FOBA bietet hierfür modulare Automatisierungslösungen, die sich flexibel an Ihre Produktionsbedingungen anpassen lassen – ob als Teilautomatisierung oder vollintegrierte Fertigungszelle

Wie wird sichergestellt, dass die Zusammenarbeit zwischen Roboter und FOBA-Lasermarkiersystem zuverlässig funktioniert?

Die zuverlässige Zusammenarbeit zwischen Robotersystemen und FOBA-Lasermarkiersystemen wird durch eine Kombination aus intelligenter Schnittstellenintegration, bewährter Automatisierungstechnologie und enger partnerschaftlicher Kommunikation sichergestellt. 

FOBA setzt auf ausgereifte Schnittstellenlösungen, die eine reibungslose Anbindung der Lasermarkiersysteme an Roboter und Automatisierungsanlagen ermöglichen. Dabei kommen sowohl halb- als auch vollautomatisierte Prozesse zum Einsatz – von robotergestütztem Teilehandling über Pick-and-Place-Vorgänge bis hin zur kameragestützten Prozesskontrolle mit dem HELP-System (Holistic Enhanced Laser Process). Diese Technologien gewährleisten eine hohe Prozessstabilität und gleichbleibende Markierqualität.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit mit Distributoren und Automatisierungspartnern. FOBA legt großen Wert auf lösungsorientierte Kommunikation und partnerschaftliche Projektbegleitung. Vertriebs-, Service- und Projektingenieure stehen weltweit beratend zur Seite und begleiten die Implementierung individuell abgestimmter Systemlösungen – von der ersten Bedarfsanalyse bis zur Schulung und dem technischen Support. 

So entsteht ein ganzheitliches Zusammenspiel aus Technik und Kommunikation, dass die Integration von FOBA-Lasermarkiersystemen in automatisierte Produktionsumgebungen zuverlässig und effizient macht.

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